Geschichte



1849

gründete Carl Lorenz Hartmann eine Maschinenfabrik und Eisengießerei in Lößnitz.
Die Gießerei stellte damals Gußteile für landwirtschaftliche Maschinen und für die Mühlenindustrie her.
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1900


Um die Jahrhundertwende ging die Firma in den Besitz der Familie Herrmann über. Die Fabrik wurde erweitert und man stellte Gußteile für die im Erzgebirgsraum angesiedelten Betriebe der Blechbearbeitung her. Dazu gehörten Werkzeugguß, Pressenständer sowie Guß für den allgemeinen Maschinenbau. Die Gußteile wurden ausschließlich im Handformverfahren hergestellt und erreichten Stückgewichte bis 20t.
1920

Ende der 20er Jahre ging die Firma an die Gebrüder Götz in Lauter.
Die Firma Götz stellte in Ihrer Maschinenfabrik in Lauter u. a. Blechbearbeitungsmaschinen her. Die Gießerei Lößnitz wurde erweitert, ein Modellbau kam hinzu. Es arbeiteten hier insgesamt 60 Mitarbeiter. Der aus Lößnitz kommende Guß versorgte nicht nur die Maschinenfabrik Götz in Lauter, sondern wurde regional und überregional abgesetzt.
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1945

Nach dem 2. Weltkrieg bis zur Wiedervereinigung Deutschlands war die Gießerei Lößnitz ein Volkseigener Betrieb.
Das Produktionssortiment wurde beibehalten. Die Gießerei Lößnitz belieferte sämtliche Werkzeugbaubetriebe im Osten Deutschlands. Zum Lieferprogramm gehörten handgefertigte Großgußteile für Pressenhersteller, Zementanlagenbauer, Dreh- und Fräsmaschinenhersteller.
1980
1992

Seit 1992 ist die Gießerei Lößnitz wieder ein Privatunternehmen.
Nach der Privatisierung wird der traditionsreiche Weg der Gießerei Lößnitz fortgesetzt und es wurden umfangreiche Investitionen durchgeführt.

So z. B.:
- Formanlagen
- Sandaufbereitung
- neuer Schmelzbetrieb
- neue Putzerei und neues Strahlhaus
- neuer Modellbau
- ...

2001